Diagnose mit Spezifizierung/ Funktionseinschränkung

Die Diagnose sollte eindeutig formuliert sein. Die Spezifizierung hilft Art und Intensität des Sportes individuell festzulegen. Art und Schweregrad der Funktionseinschränkung sind hier ebenso wichtig wie Prognose und Begleiterkrankungen.

Ärztliche Verordnung

Die (nicht budgetbelastende) Verordnung (Formblatt 56) ist die Grundlage bei der Prüfung einer Leistungsübernahme durch die Kostenträger und muss deshalb unbedingt enthalten:

-Diagnose nach ICD 10 mit Funktions-/Belastungeinschränkungen im Sport
-Rehabilitationsgrund/-ziele
-Rehabilitationsumfang + Anzahl der Übungseinheiten (ÜE)
-Empfehlung hinsichtlich definierter Rehabilitationssportarten und Inhalte

Rehabilitationsumfang

Grundsätzlich ist die Verordnung von Rehabilitationsport zeitlich begrenzt.

Regelfall 50 ÜE/18 Mon.

Bei bestimmten Indikationen
(s. Rahmenvereinbarung Nr. 4.4.1) 120 ÜE/36 Mon.

Herzgruppen, Jugendliche/Kinder, Folgeverordnung
möglich: 90 ÜE/30 Mon., oder 120 ÜE/24 Mon.

(Informationen/Quellle: DBS)